Herren1 @ Reichenbach
Geschrieben von: Torsten Seidel   
Mittwoch, den 13. November 2019 um 14:49 Uhr

Review Auswärtsspiel in Reichenbach

Letzten Samstag reisten wir ins Vogtland um dem Aufsteiger aus dem Bezirk Chemnitz an heimischer Wirkungsstätte einen Besuch abzustatten. Schon vor dem Spiel war klar, dass ein Kolbenfresser in Maukes Passat ein geringeres Problem wäre, als unsere Personalsituation an diesem Tag (keine Angst, das war nur eine Metapher, Maukes Passat geht es gut).

Zur Situation des Morgens:

- Tante Ju hatte noch einige Päckchen zu fliegen und es war unklar, ob er es schaffen würde

- Cliff „strong attack“ war im Gebirge verschollen

- Christian über Nacht ins Lazarett verlegt

Zusammenkommen am Treffpunkt. Ein Teilnehmer der Reisegruppe wirkte, als wurde er in der Nacht zuvor abgefüllt und zur Unterschrift bei Tex gezwungen, entpuppte sich dann aber doch als Kadermitglied. Egal, auch wenn es anders gewesen wäre, hätten wir den Mann mitgenommen. Kaum angekommen zumindest eine freudige Nachricht… Tante Ju konnte rechtzeitig starten und somit würden wir zum zweiten Spiel mit einem üppigen Kader von 7 Mann antreten. Zunächst aber pfeifen. 3:0 am Ende für Delitzsch3.

Warmmachen fürs zweite Spiel. Unser Spiel. Dave (Leistungsträger und Stareinkauf 2017) hatte den Kampf gegen die trockene Semmel gewonnen und somit waren wir guter Dinge. Unglücklicherweise war Reichenbach besserer Dinge und setzte sich gleich mal ab. Den Anfang zu verschlafen hat ja nun schon Tradition diese Saison bei Tex. Doch auch im Laufe des Satzes wurde es nur für kurze Phasen besser. Die Annahme wirkte, als wären die Schuhsohlen festgeleimt, frei nach dem Motto „Aktionsradius Bierdeckel“. Dementsprechend auch deren Qualität und die Kilometerzahl auf der Fitnesswatch von Julian, was einen Einsatz der Mittelwaffen Raik und Mauke quasi unmöglich machte. Dazu noch ein sehr verhaltenes Auftreten im Aufschlag rundete die Niederlage im ersten Satz ab. Na gut… zum reinkommen … im zweiten Satz wird es schon besser… wir müssen uns nur mehr bewegen…

Es wurde besser. Annahme stabilisiert, kleine Führung erarbeitet und diese mit dem Freibeutermesser zwischen den Zähnen zum Satzende verteidigt. Dabei kam Mike zu seinem ersten Auswärtseinsatz, da Eric sich zu oft in den Maschen der Takelage verfangen hatte. So richtig gut wars trotzdem nicht und irgendwas mussten wir machen. Einzige Option: Wir rotieren die Positionen. Da sich der Starting Dia noch freischneiden musste, wurde El Capitan auf die Dia versetzt und Mike nahm die (sich von selbst spielende) Position auf der Außenbahn ein. Diese Umstellung erwies sich als sehr vorteilhaft. Leider nur für Reichenbach, die unsere Abstimmungsdifferenzen in der Annahme sofort wieder dankbar annahmen und da auch keine Luft mehr ran ließen. Mit einem letzten verzweifelten Versuch brachten wir im vierten Satz Eric für Dave, aber zu holen war für uns nix.

Unterm Strich keine Punkte für die Tabelle und wieder auf einen Abstiegsrang abgerutscht. Erinnerungen an die Hinrunde der letzten Saison werden langsam wach. Es bleibt allerdings keine Zeit für Sorgenfalten sondern der Blick wird nach vorne gerichtet, denn schon kommenden Samstag kommen St. Egidien und die LE Volleys in die BlindschoolArena. Dort hoffen wir natürlich wieder einen Befreiungsschlag zu landen.

 
 
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