1. Heimspieltag Herren1 2020
Geschrieben von: Torsten Seidel   
Montag, den 20. Januar 2020 um 18:56 Uhr

Der Motor stottert… aber er ist noch nicht ganz aus.

Was wie eine Beschreibung von Maukes Passat anmutet, wird in Wahrheit der Spielbericht.

Eure Tex-Trümmertruppe hat den Heimspieltag mit Niederlage und Sieg durchgestanden.

Status Donnerstag Vormittag: Alle Stammkräfte zum Heimspieltag da! Endlich mal aus den Vollen schöpfen! Textimamotor läuft auf an Meisterwelle mit allen 8 Töpfen. Ok… Mauke angekündigt später, da er noch seine Burgstätter Maschinen warten musste, aber trotzdem beste Voraussetzungen.

Status Donnerstag Abend: Friendly Fire im Abschlusstraining. Einziges Material gefunden was härter als Totti ist (Es ist Christian aka Hühü-hü). Mechaniker besucht… Ergebnis: Zylinder am Samstag -1. Asche.

Status Samstag: Keine weiteren Reperaturaufträge rausgegeben.

Start gegen Freiberg. Viertel Meile. Best of three. Tante Ju ääääääh Papa Ju als Meisterwelle, steuerte den Takt von Raik, Hühü-hü, Erich, Mike plus Cliff-und-Schluss-Cliff auf der Dia. Dave blieb als Lachgas erstmal in der Hinterhand, und Totti war ja bestenfalls noch als Fuchsschwanz an der Antenne zu gebrauchen. Zunächst Beschleunigten wir sauber durch. Die ersten Gänge flutschten sauber und Schwubbs ein paar Sekunden vorn. Doch allen guten Vorsätzen zum Trotz, verschaltet. Mehrfache Fehlzündungen in kurzen Abständen. Freiberg vorn… Getriebe wieder im Griff… aber zu wenig technische Probleme bei Freiberg um nochmal ranzukommen.Ärgerlich. Die beiden anderen Läufe liefen leider sehr ähnlich. Aufschlagturbolader hat in den entscheidenden Momenten Nebenluft gezogen, Annahmezylinder nicht richtig abgesteckt und zu allem Übel schien auch Schmieröl zu fehlen, damit es mal durchgängig flutscht. Da bringt dann auch das Lachgas nix mehr. Am Ende ein verdienter Sieg der Freiberger, die durchaus machbar schienen, allerdings eiskalt ausgenutzt haben, dass wir 5-10 Probleme zu viel pro Lauf hatten.

Zweiter Wettbewerb. Mauke als mutmaßlich wahrer Erfinder der Fortbewegung betritt die Bühne. Neukalibrierung des Antriebsaggregats. Eric und Dave drückten Cliff und Mike in die Ersatzradmulde, Mauke übernahm die übrige freie Stelle. ZACK!!! Wie es flutscht!!! Reichenbach zu aggressiv am Gas, durchdrehende Räder. Unsere Feinjustage zwischen den Wettbewerben hatte wahre Wunder bewirkt und wir zogen davon. Keine Luft rangelassen. Cliff und Mike kamen, hielten den Gegner auf Abstand. Zweiter Lauf. Ebenso. Der Teamchef von Reichenbach in der Boxengasse schon am Haareraufen. Er hatte auf Feuchtigkeit spekuliert und die Inermediates aufziehen lassen. Dritter Lauf, wieder auf und davon, doch vor dem Ziel, Zeichen von Materialermüdung. WildeAttacken von Reichenbach, doch Tex fuhr Kampflinie, das Panzertape in Wagenfarbe hielt die Möhre zusammen. Doch was ist das… eine Ölspur auf der Ideallinie von Reichenbach. Mutmaßlich „gelegt“ von Zylinder Dave. Kolbenschaden oder einfach nur Menschenlebenverachtend? Jedenfalls war kein vorbeikommen.

Fazit: Rückrundenauftakt kann zumindest als Teilerfolg verbucht werden. Nach der verkorksten Hinrunde feiern wir ohnehin jeden Punktgewinn für die Tabelle. Auf jeden Fall sind wir noch nicht ganz auf dem Schrottplatz der Volleyballgeschichte abgestellt und haben noch eine Chance zu weiteren Fahrten auf dem Sachsenklasseboulevard.

Ganz Tex wünscht zudem Christian von Reichenbach gute Genesung, der sich leider beim Zieleinlauf im dritten Durchgang einen Schaden am Rechten Radlager zugezogen hat.

 
 
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