24.09.2005 - Damen III - Freiberg II
Geschrieben von: Marc Stoll   
Samstag, den 24. September 2005 um 01:00 Uhr
1. Spieltag, auswärts in Freiberg gegen 1.VV Freiberg II

Eigentlich müsste man "Hurra" schreien und froh sein... wenn man nicht wüsste, dass die Tex-Girls weit unter ihrem Niveau und den Erwartungen gespielt haben und das Spiel mit einem blauen Auge gerade so "gerissen" haben. Der Tag fing gut an, perfekter Treff, Fahrt und Einspielen, das "Aktiven-Spielprotokoll-Ausfüllen" ging auch ganz gut. Es waren 8 (+2) Mädels vor Ort: Jule, Karla, Carina, Conny, Annie, Michi, Sandy II und Caro als Spieler, "Der Golf-Arm" (Phia) und "Der Bauch" (Kris) als Zuschauer. Sandy I langweilte sich zu dieser Zeit in Schweden.
1. Satz: Erwartungsgemäß wackelig ging es los - wie das so zu Beginn eines jeden Spieles der Tex-Girls üblich ist. Die Aufgaben-Quote war besonders schecht. Es ging Kopf-an-Kopf bis 17:17, dann konnte sich Textima einen Vorsprung erarbeiten, Jule machte Aufschläge bis zum 24:19, Formsache war dann der Satzgewinn mit 25:20.
2. Satz: Ich frohlockte: Nun sollen die Mädels doch mal zeigen was sie können: Aber Freiberg setzte sich schon bei 6:6 ab und konnte erst bei 22:21 überholt werden (alles wacklige Spielzüge, nur 50%-K1-Erfolg; Zuständigkeiten in der Feldabwehr-K2 wurden "an die Nachbarspielerin weitergereicht"). Ein 24:22 wurde durch 2 einfache "Hastig-Fehler" nicht durchgebracht. Es ging in die Verlängerung: Satzbälle für uns bei 27:26, 28:27, 29:28. Dann direkter Annahmefehler und allgemeines Angst-Breitmachen. Der Satz ging mit 31:29 an den Gegner!
3. Satz: Der Super-Start mit 9:2 (Karla-Aufschlag, Gegner machte fast alle Fehler) entwickelte sich zum reinen Überlebenskampf. Ich verpasste beim Stand 9: xx rechtzeitig eine Auszeit zu nehmen. Die Führung mit noch 16:13 war beim 20:20 verbraucht. Die Tex III-Girls konnten sich nicht "freispielen"; Annahme, Zuspiel und Angriff weit unter Niveau. Freiberg holte sich den 25:23 Satzgewinn. Unglaublich für alle, zumal Freiberg nicht Sensationelles machen musste.
4. Satz: Die Angst war da. Die Probleme von Satz 3 auch. Es ging gleichauf mit den Punkten bis zum Stand von 18:18, Annie war da nervlich stark und machte (riskanten) Druck in den Aufschlägen. Mit 21:18 konnten wir uns absetzen und den Abstand halten. Michi machte noch 2 stabile, platzierte Aufschläge zum 25:20.
5. Satz: 5 Sätze - so etwas wollten wir eigentlich vermeiden! Aufgeregt kreischend stellte Conny fest, dass es doch nur bis 15 ginge. Freiberg ging mit 4:1 in Führung, konnte aber durch scharfe Annie-Aufschläge mit 8:6-Seitenwechsel für uns noch abgefangen werden. Das reichte, denn Freiberg brach durch viele Einfach-Eigenfehler weg, man gewann erstaunlich sicher über 12:9 mit 15:9 (zuletzt 3 Jule-Aufschläge) Gott sei Dank!
Bilanz: - Aufschlagquote schlecht (vor allem in Satz 1-3) - schlechter K1 (1. Annahme, Zuspiel, Angriff) bei der meist schlechten Annahme versuchte Zuspielerin Michi alles, um auszubessern, bei den wenigen guten Annahmen gab es leider auch 30 % Fehlpässe. Die meisten Angreifer (außer Karla) wollten/brauchten nur 1A-Pässe, konnten mit la-la-Pässen nichts machen - Doppelblock reagierte zu langsam, d.h. relat. unwirksam (Annie, Jule) - positiv: gute, direktpunkterzeugende Einzelblockaktionen.

Joachim
 
 
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