26.01.2014 - Herren I - Sachsenpokal gegen Schneeberg und Borna
Geschrieben von: Christoph Hein   
Samstag, den 15. Februar 2014 um 09:59 Uhr

Ein Henne macht noch keinen Frühling

So Freunde nachdem die Worte des letztens Heimspiels eingespart wurden, können wir heute doppelt so dick auftragen. Aktuelle Herausforderung war die vorletzte Runde im diesjährigen Sachsenpokal. Es wurde unter der Woche nochmals gut trainiert doch irgendwie fehlte der letzte Punch. Was machen?

Die hochintellektuellen Textimagroßhirne unter Führung von Oberzeremonienmeister Henne “Sammer” qualmten. Herausgekommen ist das beliebte Kabinenspiel Dirty-Sock-Face, ein Spiel bei dem es nur Verlierer gibt.

Mit hoffentlich frischen Socken (dafür würde ich meine Hand nicht bei allen ins Feuer legen) und gewaschenen Gesichtern ging es auf nach Borna. Im ersten Spiel ging es mit dem SV Schneeberg gegen eine Mannschaft, die es schafft in der heimischen Liga die Freunde vom Harthauer Stadtteil hinter sich zu lassen. Inwiefern dies ein Qualitätsmerkmal ist, sollte nun von uns heraus gefunden werden. Zu Beginn des ersten Satzes zeigte sich wieder mal die familienunfreundliche Textima-Politik. Denn alle Herren die es schafften ein Weibchen zu erwildern und dies auch in die Höhle zu Borna zu locken, mussten auf der Bank Platz nehmen. Wird Zeit, dass Bundeswehr Uschi v.d.L. auch das Ressort Sport mit angetragen wird, um solche Missstände zu beheben.

Mit einem 4:0 bzw. 8:3 Start zeigten sich allerdings unsere Single Herren davon unbeeindruckt vom Leid anderer. Die Schneeberger mit einer eher 1B Aufstellung konnten aber im weiteren Verlauf wieder ausgleichen und so stand es 25:25. Dirty Sock Face sei dank hatten wir aber den nötigen Punch das Ding mit 29:27 zu beenden. Schneeberg schickte nun ihren Paradesechser aufs Feld, konnten sie auch, hatten Sie doch vorsorgliche sämtliche zünftigen Gebirgsmädels im eben Selbigen gelassen um einem textimaähnlichen demografischen Mobbing aus dem Weg zu gehen. Satz 2 bis 4 kann ich mal kurz zusammenfassen. Runter-Hoch-Runter… in Zahlen 23:25, 25:23, 23:25. Das heißt nach 4 Sätzen stand es 100 zu 100 nach kleinen Punkten. Für solche Spiele hat der liebe Gott (Maukes jüngerer Bruder) damals die Bezeichnung enge Kiste auf eine Steintafel gemeißelt. Bis zum 7:6 lief der Tie Break auch akzeptabel. Dann gingen wir vom Dirty Sock Face Modus in den vollen Buchse Modus (Übergang fließend) über und schenkten erfolgreich mit 9:15 ab.

Die Gesichter hingen nach diesem Mist doch etwas nach unten. Selbst lustiger Bananenspass und eine auf wundersame Weise leer gewordenen Meisterbräuflasche (erwischt!) konnten über diese vermeidbare Schmach nicht hinweg täuschen. Nun mussten also die heimischen Bornesen unseren Zorn zu spüren bekommen, um doch noch den Weg ins Finale zu finden. Doch unser Zorn war ein sehr laues schlecht riechendes Lüftchen. Reichte aber, um im Satz 1 und 2 jeweils schnelle 5 bis 7 Punkte Führungen heraus zu spielen. Doch wenn wir ein was können, dann ist es im großen Stil abzuschmauchen und nach Sätzen gegen einen mehr als schlagbaren Gegner 0:2 hinten zu liegen.

Der eine oder andere war allerdings wohl verunsichert als Borna ganz tief in die Trickkiste griff und taktisch wechselte. Es kam neu ins Spiel der Gewinner des “Daniel Schmidt Look a like Contest 2009”. Sobald der Spieler mit der Britsche am Ball war, hatten viele von uns Angst er spielt sie bei uns tödlich direkt mitten auf den Marktplatz. Wäre es doch bloß so gewesen, da hätten uns wenigstens in 80 % der Britschen der Schiedsrichter geholfen. Andere Spieler waren zudem bei uns ausgelastet, eigene Mitspieler (nennen wir sie einfach Hendrik R.) jeweils auf die richtige Startposition zu schieben. Eben jenen Hendrik R. rutscht dann eine verhängnisvolle Aussage aus dem Brotloch, als er zu mir sagte: Hey dem [gegnerischer Zuspieler] muss er noch mehr Zuspiele weg pfeifen als dir. Dieses indirekte Lob bedachte er nicht, ich werde ihn aber sicherlich das ein oder andere Mal daran erinnern. Nachdem wir die kritische Grenze von 7 Punkten Vorsprung im 3.Satz glücklich überwanden, konnten wir erfolgreich zum 25:12 durchziehen. Satz 4 zeigte ein ähnliches Bild, hier wurde geschätzt mit 25:18 triumphiert. Die Weichen waren gestellt für einen erfolgreichen Tie Break um zumindest die theoretische Chance am Leben zu halten. Doch unsere unterdurchschnittliche Spielleistung fand im Tie Break ihren Höhepunkt, als wir die ersten 4 Aufschläge im Aus bzw. Netz versenkten. Mit stetigem Rückstand wurde symptomatisch für diesen Tag auch dieser letzte Satz erfolgreich verschissen.

Nochmals die texanischen Hochleistungshirne angeworfen, aber keine Lösung gefunden wie man mit zwei verkackten Spielen noch weiter kommt. Passend zum Tag wurden wir auch erst in der dritten Kabine auf der Suche nach Fließendwasser fündig. Why does it always rain on us…

Nächste Woche geht es dann wieder im heimischen Darwinbunker weiter, wo im Heimspiel die LE Volleys und die TSG Markleeberg bespaßt werden wollen. Dr. Nötz..Professor Rü bitte übernehmen Sie.

Nix zum Spielgeschehen geschrieben…..check

Mauke wegen Alter diskriminiert….check

Henne einen mit gegeben….check

Niveau nicht all zu hoch gehalten…check

Alle Textima Spielberichtseigenschaften somit umgesetzt. Damit endet nun der Bericht.

Für Textima schissen ab, hatten aber wenigsten eine frische Wechselschlüpper mit: Henne, Toffi, Heike, Mölle, Totti, Oli, Papi Rü, Henry und Jenser. Abgeschissen ohne frische Wechselschlüpper: Mauke. Mit unbekannten Schlüpperstatus an der Seitenlinie: Elvis.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 21. Februar 2015 um 21:58 Uhr
 
 
  © 2007 - 2018 by adagge.de