Allgemein
Nachtrag Heimspieltag Herren1 31.10.2020
Geschrieben von: Torsten Seidel   
Freitag, den 13. November 2020 um 14:47 Uhr

31.10. letzte Bestellung – Du bestellst zwei Gegner und ein Meisterbräu Colabier.

Stufe Eins: Dein Team hat sich trotz der drohenden Beschränkungen nahezu komplett eingefunden, das Netz aufgebaut, auf’s Buffet verzichtet und ein kleines Erwärmungsfußi gezockt, als plötzlich die Technik streikt. Panisch werden Lösungen gesucht. Es wird beim Schiedsgericht jemand bestellt, der noch mit Notizblock arbeiten kann...

Stufe zwei: Du hast Dich erwärmt und eingeschlagen. Du stellst Dir die Frage, ob der neu gewonnene Nimbus der Unbesiegbarkeit 2020 auch heute halten wird. Der erste Gegner aus Lichtenstein wirkt durchaus zahlreich, aber an einem einigermaßen guten Tag machbar. Selbstkritisch fällst Du das Urteil, dass die letzten Trainings reich an Müdigkeit und Desinteresse waren und es in dieser Verfassung spannend wird. Du nimmst einen letzten Schluck aus der Pulle und es geht los.

Stufe Drei: Du hattest ein paar Ballwechsel, die meisten entschied der Typ mit der Pfeife für Dich. Der Gegner hat eine höhere Eigenfehlerquote als Du. Gedanken an Auswechslungen schiebst Du beiseite mit den Worten: „Was soll das denn“. Dave möchte dem Gegner einen Ball reinhaun, einfach nur weil er lässig seinen Leger abgefischt hat. Du bestellst noch ein paar Pässe und das erste Spiel ist vorbei. Du bist das glücklichste Team der Welt. Mauke beschließt nach Hause zu gehen, ward sich aber kaum gewahr, dass sein Körper in der Halle verblieben ist.

Stufe Vier: Spielbeginn gegen Reudnitz. Du hattest erneut ein paar Ballwechsel, doch der Gegner entscheidet mehr davon für sich. Du bestellst noch ein paar Pässe, doch die Bälle finden zu häufig den Weg zurück. Die Annahmereihe bewegt sich wie Kunstrasen. Gar nicht. Du beschließt umzustellen. Mighty Mike schlägt sofort ein, der zweite Satz kann rumgebogen werden. Danach der Einbruch. Du möchtest dem Gegner kein Bier ausgeben, einfach nur weil sie Dich so auseinandernehmen. Du beschließt eine Aufschlagserie zu starten, die der Gegner allerdings umgehend zunichte macht. Alles in Allem bekommst Du 1:3 auf’s Mett. Du bist das traurigste Team der Welt.

Stufe Fünf: Du rekapitulierst den Spieltag, blickst auf die Tabelle. Gar kein schlechter Saisonstart für den Tabellenletzten der Vorsaison. Du beschließt, dass bisher die Spiele, die für den Klassenerhalt gewonnen werden mussten gewonnen wurden. Bonbons wie einen Sieg gegen Reudnitz muss man sich durch hartes Training verdienen. Erkenntnis des Tages: „Anwesenheit im Training macht nicht automatisch einen hohen Trainingseffekt“. Du trinkst noch ein Bier mit Deinen Freunden, während die Dunkelheit über der Blind-School-Arena hereinbricht und machst Dich dann auf den Weg nach Hause.

An dieser Stelle möchte Julian einen Tex-Alumni grüßen: „Axel, ich habe im zweiten Spiel einen Satz am Aufschlag mit zwei Assen gestartet! Du hast immer gedacht ich kann das nicht :-D“

 

 
Auswärtsreview Freiberg
Geschrieben von: Torsten Seidel   
Montag, den 26. Oktober 2020 um 12:31 Uhr

Am letzten Trainingstag vor dem zweiten Saisonspiel quälten sich die Texikaner gegen USG (1.Stadtliga) mit Hängen und Würschen zu einem 3:2 Testspielsieg. Nachdem wir USG zwei Sätze konsequent auf unser Niveau runter gezogen hatten, konnten wir sie dort mit Erfahrung schlagen.
Christian hat an diesem Tag als einziger Textimaspieler 3von3 Sätzen gewonnen
(Christian gefällt das)

Grund genug sich selbst für die hervorragende Leistung zu belohnen und am Samstag einen freien Tag zu genießen. Schließlich „seid ihr ja genug“.
(VV Freiberg gefällt das)

Daraus folgte, dass unsere Allzweckwaffe Mauke mal wieder auf Mitte ran durfte.
(Mauke gefällt das ganz und gar nicht)

Aufstellung Textima: Heute mit Libero, dadurch nur Dave erstmal auf der Bank.
(Mike gefällt das)

Erster Satz geprägt von Kampfgeist, wie ihn Textima schon seit Jahren kaum noch kannte. Dazu stabiles Aufschlagniveau. Wahnsinn. Ungefährdeter Satzsieg
(Julian, Raik und 6 weiteren Tex-Spielern gefällt das)

Zweiter Satz. Individuelle Fehlerquote steigt. Freiberg geht vor. Textima kämpft sich zweimal ran, gibt aber am Ende den Satz ab.
(VV Freiberg gefällt das) (Tex hat den Satz geteilt)

Dritter Satz. Mike hat ein paar zusätzliche Eier gefunden und schlägt den Freiberger Block nach Belieben an. Erste Ausrufezeichen von Raik. Mission Monsterblock. Reihenweise fielen die Angriffe der Freiberger ihm zum Opfer. Knapper Satz der ein positives Ende für uns findet. Erster Tabellenpunkt sicher.
(Textima gefällt das)

Vierter Satz. Julian setzt vermutlich den Block seines Lebens (einhändig Freibergs besten Mann gepflückt).
(Julian gefällt das)
Anderer Gegenspieler zerschellt an Cliff.
(Textima wünscht gute Besserung)
Ken deckt jetzt mehr als das halbe Feld in der ersten Annahme ab.
(Mike und Totti gefällt das)
Trotz der zunächst vermuteten Unordnung beim Gegner konnten wir es nicht vollbringen uns klar abzusetzen, gewinnen den Satz aber trotzdem, und somit das Spiel 3:1.
(allen Tex-Sympathisanten gefällt das)

Somit haben wir 6 von 6 möglichen Punkten aus den bisherigen Spielen geholt !!!

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. Oktober 2020 um 12:35 Uhr
 
4 Leger in einem Spiel
Geschrieben von: Torsten Seidel   
Mittwoch, den 30. September 2020 um 07:49 Uhr
Die Männer waren abgekämpft. Müde Gestalten fern des alten Glanzes der 17/18er Texans. Man hatte sich aufgerieben in einer Saison voller verlustreicher Verteidigungsschlachten gegen die unerbittlichen Horden der SK West. Mannschaftsmutti Totti ging letztlich durch die Reihen kaputter Knie, kaputter Ellenbogen und ja, kaputter Seelen, welche sich zittrig an den Ball klammerten. Ein Schulterklopfen hier ein Wangenkneifen da. Es musste weitergehen. Die Einen flüchteten sich in mantrahaft vorgetragene Erzählungen vergangener Legenden, wie das Pokalhalbfinale der dreckigen Sieben oder die stundenlangen Truppenversetzungen in Zügen voller strahlender Gesichter und zotigen Ausdrücken. Die Anderen klammerten sich an den Fetzen Hoffnung neu beitretender Spieler … Geisterarmeen. Mit dem Rücken zur eigenen Home Base sahen wir einer dunklen Zukunft in der Bezirksliga entgegen. Doch dann stoppte eine Pandemie die Schlachtbank, kurz bevor wir an der Reihe waren. Aus Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit oder wenigstens Mitleid kreierte der Verband ein Schlupfloch, welches wir ohne jegliche Scham annahmen und uns wurde ein weiteres Jahr in der Sonne der Sachsenklasse geschenkt.
Doch wir waren gebrandmarkt. Offen wurden wir mit einer Ansammlung zusammengehörender Nutztiere oder einer Reihe dicht beieinanderstehender Büsche verglichen. Blasphemie ist offenbar in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Anfragen früher undenkbarer Fusionen wurden ausgesprochen. Doch eine willenlose Drohne zum Annehmen und Knüppeln in einem schwarz-goldenen Kollektiv sein? Wo bleibt da der Platz für Leger und geschmacklose Quartetts? Es wurde abgelehnt, unser Widerstand ist zwecklos, aber heissblütig.
Dann wieder ein Nackenschlag: Maukes Passat gab unter Last unschöne, helle Geräusche von sich! Nicht wie üblich die durchdrehenden Räder bei 120 Sachen im dritten Gang, nein der Motor, mit 500.000km gerade eingelaufen, versagte zunehmend den Dienst. Es wurde finster…
Aber es keimt Hoffnung. Mauke stellte sich den digitalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und erwarb im Darknet einen passenden Austauschmotor! Das Bernsteinzimmer ist vermutlich leichter zu finden. Und es gab einen Zugang: ein Tex-Alumni namens Ken. Nach einem Ritt durch Regional- und Stadtliga stand dieser wie Dirk Diggler mit zerrissener Hose vor unserer Pforte und wurde versöhnend in den Arm genommen und mit Spielkleidung versehen.
Mit Wonne vernahmen wir, dass uns der Lehrplan am ersten Wandertag zu den alten Weggefährten nach Borna schickte. Die Freude wurde durch das Fernbleiben unseres Hauptknüpplers Totti getrübt, welcher der gemeinen Männergrippe erlegen ist und somit wahrscheinlich Teil eines kommenden Nachrufes wird. Zweitdollster Knüppler Eric ist zudem mit Stiernacken auf der IRL. Im Abschlusstraining wurde personell im klassischen 3 gg. 3 aus den Vollen geschöpft und beim Kraftkreis durch passende Spieleranordnung wenigstens 50% der Wortdefinition erfüllt.
Im ersten Spiel durften die L.E. Volleys ran und man sah ein phasenweise enges Spiel, in welchem Borna durchaus Möglichkeiten hatte zu punkten, letztlich aber mit 1:3 klein beigeben musste. Dabei wurde mit feuchten Mündern von außen bemerkt, dass die Gastgeber kurze Feldabwehr so liebten, wie Julian Borussia Dortmund.
Nach dem üblichen Vorturnen ging es also erstmals los für uns. Überraschenderweise waren wir so vollzählig, dass jeder auf der Position stand, die er auch in seinem Poesiealbum führt. Mit Mike und Ken konnte sogar die Bank bewacht werden. Die Gastgeber hatten gewitzt das kurze Feld aufgebaut, um Sprungaufschläge zu erschweren, dabei aber übersehen, dass in unserem verbliebenen Haufen diese Disziplin sowieso niemand beherrschte. Und so konnte Mauke, als erster dokumentierter Ausführer des gestandenen Aufschlages von oben, in diesem Satz acht Peitschen unterbringen. Vermutlich aus Rache und unwissend der Kraft des Austauschmotors ersannen die Gastgeber das Konzept des dreifachen Sichtblockes vor Ersatzkapitän Mauke, schafften es aber erst im vierten Versuch, uns überhaupt die Chance einer Annahme einzuräumen. (Spoiler: das Konzept war erst- und letztmalig im 23. Versuch im dritten Satz erfolgreich; das nennt man wohl hartnäckig). Kurz gesagt war der erste Satz aber nichts für Genießer. Borna hatte die Spendierhosen an und war mit 11 Zählern zufrieden.
Im zweiten Anlauf wurde die Angelegenheit schon galliger und auf beiden Seiten wurde der Sportart Entsprechendes gezeigt. Lange Ballwechsel konnten in der Regel wir gewinnen und insbesondere die Mitten hatten in der Offense immer den richtigen Schneid. Dankbarerweise hat Borna aber weiterhin am patentierten Aufschlagkonzept festgehalten und uns mit Überraschungen verschont. Zudem wurde sich an das von draußen Gesehene erinnert und der Leger zum festen Bestandteil unseres Playbooks auf allen Positionen. In der Vergangenheit gezahlte Transfersummen machten sich nun bezahlt. Letztlich wurde auch dieser Satz mit beruhigendem Vorsprung eingebeutelt.
Der dritte Satz glich im Wesentlich dem Zweiten. Schwächelnde Spieler bei den Texans konnten immer einen Punkt vor drohender Auswechslung das Ruder herumreissen und so die Wechselspieler punktuell und unerfüllt in Hoffnung wiegen. So entsteht Liebe. Mit Liebe verschont wurde weiterhin die kurze Feldabwehr der Gegner, sodass in der Schlussphase einige Bälle, besonders dreckig, gesprungen eingepritscht wurden. Die Schiedsrichter beendeten regelkonform nach Erreichen der Mindestpunktzahl das Leid und wir konnten nach fast 11 Monaten den ersten Auswärtssieg feiern und somit bereits 30% der Punkte der letzten Saison einfahren.
Unmenschlicherweise muss Borna den Siegern am Ende noch die Duschmarken aus eigener Tasche bezahlen. Amnesty International, bitte helfen Sie!
In Borna gewannen und vermasselten so frühzeitig die Wiederholung der Double-Saison: Julian, Mauke, Mike, Cliff, Ken, Raik, Christian, Dave
Die dritte Niederlage der Vikings am Krankenbett hinnehmen musste: Torsten
Rücksichtslos ohne Schulterblick die Spur wechseln muss: Eric
 
Autor: D. Müller ... Halt!!! Das ist zu eindeutig... sagen wir lieber David M.
 
Saisonfazit Herren1
Geschrieben von: Torsten Seidel   
Donnerstag, den 14. Mai 2020 um 17:52 Uhr

Erstmalig in unserer Geschichte, waren wir zum Saisonende auf einem Abstiegsplatz... gut, die Saison wurde abgebrochen ... rechnerisch war der Klassenerhalt noch drin ... bla bla bla. Wir wollen hier gar nix schönreden. Die dünne Personaldecke hat uns diesmal massiv zugesetzt. Nahezu nie waren alle 9 Mann da. Regelmäßig wurde mit Notaufstellungen gespielt, weil nichtmal nach nomineller Position besetzt werden konnte. So fand sich unser "Transformer" Mauke zum Beispiel öfter auf Mitte als auf Außen wieder, Dave "Schlotterknie" war mal Libero, Totti "Hände wie Steine" mal Zuspieler. Ich weiß ... klingt erstmal nach sicherem Sieg jedes mal, so war es aber nicht. Unglücklicherweise war sogar das minimalste Saisonziel (Zweimal Harthau zu schlagen) schon vor Saisonabbruch verfehlt. Glück im Unglück bedeutete daher die Entscheidung des SSVB zu der Wertung der Saison. Somit können wir uns weiterhin im Glanz der Sachsenklasse sonnen. Ersten Übernahmeangeboten wurde getrotzt. Die Knochen tun nicht mehr (so) weh... Nächste Saison kanns nur besser werden.

Kommen wir nun also zum Wesentlichen. Wir brauchen Leute! Wer sich berufen fühlt, oder einfach hungrig auf Sachsenklasse ist und schon mal einen Volleyball in der Hand hatte wird aufgenommen. Wir bieten neben der Spielklasse natürlich jede Menge dünnes Gelapp und die Möglichkeit einen echten Sachsenpokal anzuschauen und zu berühren. Klar steht bei uns der Spaß im Fordergrund, Siegermentalität nehmen wir aber auch. Meldungen und Fragen am besten über unsere Facebookseite

 

 
1. Heimspieltag Herren1 2020
Geschrieben von: Torsten Seidel   
Montag, den 20. Januar 2020 um 18:56 Uhr

Der Motor stottert… aber er ist noch nicht ganz aus.

Was wie eine Beschreibung von Maukes Passat anmutet, wird in Wahrheit der Spielbericht.

Eure Tex-Trümmertruppe hat den Heimspieltag mit Niederlage und Sieg durchgestanden.

Status Donnerstag Vormittag: Alle Stammkräfte zum Heimspieltag da! Endlich mal aus den Vollen schöpfen! Textimamotor läuft auf an Meisterwelle mit allen 8 Töpfen. Ok… Mauke angekündigt später, da er noch seine Burgstätter Maschinen warten musste, aber trotzdem beste Voraussetzungen.

Status Donnerstag Abend: Friendly Fire im Abschlusstraining. Einziges Material gefunden was härter als Totti ist (Es ist Christian aka Hühü-hü). Mechaniker besucht… Ergebnis: Zylinder am Samstag -1. Asche.

Status Samstag: Keine weiteren Reperaturaufträge rausgegeben.

Start gegen Freiberg. Viertel Meile. Best of three. Tante Ju ääääääh Papa Ju als Meisterwelle, steuerte den Takt von Raik, Hühü-hü, Erich, Mike plus Cliff-und-Schluss-Cliff auf der Dia. Dave blieb als Lachgas erstmal in der Hinterhand, und Totti war ja bestenfalls noch als Fuchsschwanz an der Antenne zu gebrauchen. Zunächst Beschleunigten wir sauber durch. Die ersten Gänge flutschten sauber und Schwubbs ein paar Sekunden vorn. Doch allen guten Vorsätzen zum Trotz, verschaltet. Mehrfache Fehlzündungen in kurzen Abständen. Freiberg vorn… Getriebe wieder im Griff… aber zu wenig technische Probleme bei Freiberg um nochmal ranzukommen.Ärgerlich. Die beiden anderen Läufe liefen leider sehr ähnlich. Aufschlagturbolader hat in den entscheidenden Momenten Nebenluft gezogen, Annahmezylinder nicht richtig abgesteckt und zu allem Übel schien auch Schmieröl zu fehlen, damit es mal durchgängig flutscht. Da bringt dann auch das Lachgas nix mehr. Am Ende ein verdienter Sieg der Freiberger, die durchaus machbar schienen, allerdings eiskalt ausgenutzt haben, dass wir 5-10 Probleme zu viel pro Lauf hatten.

Zweiter Wettbewerb. Mauke als mutmaßlich wahrer Erfinder der Fortbewegung betritt die Bühne. Neukalibrierung des Antriebsaggregats. Eric und Dave drückten Cliff und Mike in die Ersatzradmulde, Mauke übernahm die übrige freie Stelle. ZACK!!! Wie es flutscht!!! Reichenbach zu aggressiv am Gas, durchdrehende Räder. Unsere Feinjustage zwischen den Wettbewerben hatte wahre Wunder bewirkt und wir zogen davon. Keine Luft rangelassen. Cliff und Mike kamen, hielten den Gegner auf Abstand. Zweiter Lauf. Ebenso. Der Teamchef von Reichenbach in der Boxengasse schon am Haareraufen. Er hatte auf Feuchtigkeit spekuliert und die Inermediates aufziehen lassen. Dritter Lauf, wieder auf und davon, doch vor dem Ziel, Zeichen von Materialermüdung. WildeAttacken von Reichenbach, doch Tex fuhr Kampflinie, das Panzertape in Wagenfarbe hielt die Möhre zusammen. Doch was ist das… eine Ölspur auf der Ideallinie von Reichenbach. Mutmaßlich „gelegt“ von Zylinder Dave. Kolbenschaden oder einfach nur Menschenlebenverachtend? Jedenfalls war kein vorbeikommen.

Fazit: Rückrundenauftakt kann zumindest als Teilerfolg verbucht werden. Nach der verkorksten Hinrunde feiern wir ohnehin jeden Punktgewinn für die Tabelle. Auf jeden Fall sind wir noch nicht ganz auf dem Schrottplatz der Volleyballgeschichte abgestellt und haben noch eine Chance zu weiteren Fahrten auf dem Sachsenklasseboulevard.

Ganz Tex wünscht zudem Christian von Reichenbach gute Genesung, der sich leider beim Zieleinlauf im dritten Durchgang einen Schaden am Rechten Radlager zugezogen hat.

 
Lebenszeichen
Geschrieben von: Torsten Seidel   
Dienstag, den 14. Januar 2020 um 18:37 Uhr

Nach dem antiken Rom, Napoleon, dem Osmanischen Reich …. Sieht es nun aktuell auch für Tex nicht so gut aus… Wir überwinterten erstmals in der Historie im Tabellenkeller… ganz unten. Der Vorteil: es kann nur nach oben gehen. Der Nachteil: „Wenn man sich in der Tabelle umguckt, und keine Herde findet, dann ist man wahrscheinlich selbst die Herde“ (Zitat von Dave; Dez. 2019).

Einst vergleichbar mit der furchterregenden Reiterschar des Dschinghis Khan, würde man uns aktuell wohl eher mit Lämmern vergleichen die zur Schlachtbank geführt werden. ABER HALT!!! Ein Unterschied besteht! Keins der oben genannten Beispiele einer Großmacht konnte je den Gewinn des Sachsenpokals verbuchen!

Also heißt es Ärmel hochkrempeln, Münchhausens Geschichten lesen, und uns kommenden Samstag am eigenen Schopf aus dem Dreck ziehen. Zu Gast beehren uns die starken Freiberger sowie der grundsolide Aufsteiger Reichenbach. Harter Tobac, aber so langsam müssen wir ja mal ins Rollen kommen.

Start ist wie immer 14 Uhr in der Blindschool-Arena.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 14. Januar 2020 um 18:39 Uhr
 
Herren1 @ Reichenbach
Geschrieben von: Torsten Seidel   
Mittwoch, den 13. November 2019 um 14:49 Uhr

Review Auswärtsspiel in Reichenbach

Letzten Samstag reisten wir ins Vogtland um dem Aufsteiger aus dem Bezirk Chemnitz an heimischer Wirkungsstätte einen Besuch abzustatten. Schon vor dem Spiel war klar, dass ein Kolbenfresser in Maukes Passat ein geringeres Problem wäre, als unsere Personalsituation an diesem Tag (keine Angst, das war nur eine Metapher, Maukes Passat geht es gut).

Zur Situation des Morgens:

- Tante Ju hatte noch einige Päckchen zu fliegen und es war unklar, ob er es schaffen würde

- Cliff „strong attack“ war im Gebirge verschollen

- Christian über Nacht ins Lazarett verlegt

Zusammenkommen am Treffpunkt. Ein Teilnehmer der Reisegruppe wirkte, als wurde er in der Nacht zuvor abgefüllt und zur Unterschrift bei Tex gezwungen, entpuppte sich dann aber doch als Kadermitglied. Egal, auch wenn es anders gewesen wäre, hätten wir den Mann mitgenommen. Kaum angekommen zumindest eine freudige Nachricht… Tante Ju konnte rechtzeitig starten und somit würden wir zum zweiten Spiel mit einem üppigen Kader von 7 Mann antreten. Zunächst aber pfeifen. 3:0 am Ende für Delitzsch3.

Warmmachen fürs zweite Spiel. Unser Spiel. Dave (Leistungsträger und Stareinkauf 2017) hatte den Kampf gegen die trockene Semmel gewonnen und somit waren wir guter Dinge. Unglücklicherweise war Reichenbach besserer Dinge und setzte sich gleich mal ab. Den Anfang zu verschlafen hat ja nun schon Tradition diese Saison bei Tex. Doch auch im Laufe des Satzes wurde es nur für kurze Phasen besser. Die Annahme wirkte, als wären die Schuhsohlen festgeleimt, frei nach dem Motto „Aktionsradius Bierdeckel“. Dementsprechend auch deren Qualität und die Kilometerzahl auf der Fitnesswatch von Julian, was einen Einsatz der Mittelwaffen Raik und Mauke quasi unmöglich machte. Dazu noch ein sehr verhaltenes Auftreten im Aufschlag rundete die Niederlage im ersten Satz ab. Na gut… zum reinkommen … im zweiten Satz wird es schon besser… wir müssen uns nur mehr bewegen…

Es wurde besser. Annahme stabilisiert, kleine Führung erarbeitet und diese mit dem Freibeutermesser zwischen den Zähnen zum Satzende verteidigt. Dabei kam Mike zu seinem ersten Auswärtseinsatz, da Eric sich zu oft in den Maschen der Takelage verfangen hatte. So richtig gut wars trotzdem nicht und irgendwas mussten wir machen. Einzige Option: Wir rotieren die Positionen. Da sich der Starting Dia noch freischneiden musste, wurde El Capitan auf die Dia versetzt und Mike nahm die (sich von selbst spielende) Position auf der Außenbahn ein. Diese Umstellung erwies sich als sehr vorteilhaft. Leider nur für Reichenbach, die unsere Abstimmungsdifferenzen in der Annahme sofort wieder dankbar annahmen und da auch keine Luft mehr ran ließen. Mit einem letzten verzweifelten Versuch brachten wir im vierten Satz Eric für Dave, aber zu holen war für uns nix.

Unterm Strich keine Punkte für die Tabelle und wieder auf einen Abstiegsrang abgerutscht. Erinnerungen an die Hinrunde der letzten Saison werden langsam wach. Es bleibt allerdings keine Zeit für Sorgenfalten sondern der Blick wird nach vorne gerichtet, denn schon kommenden Samstag kommen St. Egidien und die LE Volleys in die BlindschoolArena. Dort hoffen wir natürlich wieder einen Befreiungsschlag zu landen.

 
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